
Kurse und Weiterbildungen
Kursleitung und Gesamtverantwortung für Fachkurse im Bereich naturnahe Grünflächenpflege und Umgang mit invasiven Neophyten:
- Leitung von praxisorientierten Weiterbildungskursen für Fachkräfte aus Gemeinden. Zweijährige Leitung des Zertifikatskurses „Naturnahe und effiziente Grünflächenpflege“ organisiert durch die Stiftung Pusch (Jahr 2023 und 2024).
- Zweijährige Kursleitung des „naturnahen Heckenpflegekurses“ der Stiftung Pusch (Jahr 2023, 2024 und 2025)
- Leitung des Kurs „Mehr als Grün“ im Auftrag von Grün Stadt Zürich: Wildheckenpflege entlang von Gewässern (Teil 2 im Jahr 2025)
- Moderation und Co-Leitung des Tageskurses Ruderalflächen und Kleinstrukturen in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte.

Moderation von Erfahrungsaustauschrunden:
- Förderung des Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Fachleuten durch gezielte Austauschformate im Bereich der Biodiversitätsförderung im Siedlungsraum: Beispiel Erfahrungsaustausch bezüglich Entsiegelungen
Gebietsmanagement und Naturschutzplanung:
Projekt- und Einsatzleitung in bedeutenden Naturschutzgebieten:
- Leitung von Pflege- und ökologischen Aufwertungsprojekten in der grössten Moorlandschaft der Schweiz in Rothenthurm, im Auftrag des Amts für Wald und Natur des Kantons Schwyz.
- Leitung von Pflege- und Aufwertungsprojekten in der drittgrössten Moorlandschaft Schwantenau sowie Roblosen sowie im Turbenmoos, im Auftrag des Amts für Wald und Natur des Kantons Schwyz. Medienmitteilung Hochmoorpflege im March Anzeiger. Medienmitteilung Herunterladen
- Leitung von Pflege- und ökologischen Aufwertungsprojekten im Bannriet (FL) inkl. Erstellung des Eingriffsverfahren. Dazu gehört beispielsweise die Anlage von geeignten Tümpeln und Unkenwannen für die Gelbbauchunke und die Sumpf-Heidelibelle.
- Einsatzleitung für biodiversitätsfördernde Massnahmen beim WWF: Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt in Zusammenarbeit mit Freiwilligen, u.a. im Projekt „Natur verbindet“ in den Kantonen Zürich, Aargau und Schwyz.

Vegetationskartierungen und Ableitung von Pflegegrundsätzen
- Einteilung der Lebensräume nach Delarze: Vegetationskartierung der Rheinböschungen von Bad Ragaz bis St. Margrethen.
- Vegetationskartierungen in kommunalen Naturschutzgebieten der Gemeinden Quarten, Mels und Sargans.
Projektleitung und Beratung in Vernetzungsprojekten gemäss DZV:
- Koordination und Durchführung von Projekten zur ökologischen Vernetzung von Lebensräumen unter Berücksichtigung der lokal relevanten Ziel- und Leitarten. In den Gemeinden: Mels, Vilters-Wangs, Bad Ragaz und Sargans.
Biodiversitätskonzepte und Beratung
- Impulsberatung Biodiversität im Siedlungsraum inkl. Kurzbericht: für die Gemeinde Kirchberg SG
- Entwicklung eines Biodiversitätskonzepts für die Gemeinde Sevelen: Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts zur Förderung der biologischen Vielfalt, einschliesslich detaillierter Budget- und Pflegeplanung zur nachhaltigen Umsetzung und Erhaltung.
- Begleitung der Planung und Implementierung eines ökologischen Lernraums an der Primarschule Gossau SG, um Umweltbewusstsein und nachhaltige Bildungsansätze zu fördern.
- Beratung der Gemeinde Schafisheim zur Implementierung biodiversitätsfördernder Massnahmen im kommunalen Kontext.
- Biodiversitäts-Impulsberatungen für Gemeinden in der gesamten Deutschschweiz – in Kooperation mit der Stiftung Pusch.

Konzepte zur Bekämpfung von invasiven Neophyten inkl. Monitoring
- Neophytenkonzept in Wollerau: Entwicklung spezifischer Bekämpfungsstrategien gegen invasive Arten in der Gemeinde Wollerau zur Minimierung ökologischer Schäden und Förderung heimischer Flora und Fauna.
- Einsatzleitung der Neophyten-Bekämpfungsaktion mit der Bevölkerung in Wangen – siehe Zeitungsartikel: Umweltaktion „Wangen zupft“ mobilisiert zahlreiche Helfer.
- Invasive Neophytenkonzept für die Gemeinde Wangen inkl. Monitoring und Einsatzleitungen der Bekämpfungsaktionen
- Invasive Neophytenkonzept für kantonale Naturschutzgebiete Rothenthurm, Schwantenau und Roblosen im Auftrag des Kanton Schwyz, Fachbereich Natur und Landschaft inkl. Monitoring und Einsatzleitungen der Bekämpfungsaktionen.

Schutzverordnung und Landschaftsplanung sowie Geoinformationsanalysen
- Entwicklung und Überarbeitung von Schutzverordnungen: Erarbeitung von Vorschlägen und Dokumentationen schützenswerter Bäume in der Stadt Buchs sowie Überarbeitung und Zustandskontrolle der Schutzverordnung der Gemeinde Sargans, in Zusammenarbeit mit Renat GmbH.
- Landschaftspflegerische Begleitplanung für naturnahe Entwicklungen: Erstellung einer landschaftspflegerischen Begleitplanung für die Umgebung Ober au in Gamprin, um die Integration ökologischer Zielsetzungen in raumordnerische Projekte sicherzustellen.
- Planung und Projektleitung von naturnahen Begrünungsmassnahmen: Entwicklung und Umsetzung von naturnahen Begrünungsprojekten für diverse private Auftraggeber zur Förderung der Biodiversität.
- Überarbeitung der Schutzverordnungen der Gemeinde Mels (2025), einschliesslich der Erstellung einer Datenbank sowie Vorschlägen für weitere schützenswerte Objekte.
Historische und aktuelle Luftbildanalyse:
- Analyse von Luftbildern (1946–2019) der Linthebene und anderer Gebiete, um Veränderungen in der Landschaftsnutzung und deren Auswirkungen auf die Biodiversität zu erfassen und zu dokumentieren.
- Langfristige Erhebung und Auswertung von ökologischen Veränderungen im Landschaftsraum von Liechtenstein (1984–2019), im Auftrag der Renat GmbH, zur Unterstützung nachhaltiger Landnutzungsstrategien.
Entwicklung eines GIS-Modells zur Renaturierung von Gewässern:
- In Zusammenarbeit mit der Ulster University wurde ein global anwendbares GIS-Modell entwickelt, das Renaturierungsprioritäten für Gewässer ermittelt und als Entscheidungsgrundlage für ökologische Massnahmen dient.

Interaktiver Lerngarten für Schulen – Planung und Umsetzung eines Bildungsraums für mehr Biodiversität
Erarbeitung eines Gestaltungsplans für einen interaktiven Lerngarten zur Vermittlung von umweltpädagogischem Grundlagenwissen im Bereich Biodiversitätsförderung für die Gemeinde Waldkirch. Zusätzlich wurde ein Pflegeplan erstellt, um die fachgerechte Arealpflege langfristig zu sichern.
Berufliche Erfahrungen des Geschäftsführers Martin Stieger

Projektleiter und Geschäsführer GEO-Stieger GmbH
Bachelor of Science in Umweltingenieurwesen und Master
of Science in Geographischen Informationssystemen und Fernerkundung
| Langjährige Erfahrung als Projektleiter GIS und Umwelt bei der Renat AG |
| Mehrjährige Erfahrung als Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde Wollerau |
| Mehrjährige Erfahrung als Projektleiter GIS im Ingenieurbüro EWP AG |
| Mehrjährige Erfahrung als Projektleiter Biodiversität Stiftung Pusch – Leitung von Kursen und Infoveranstaltungen im Bereich Klimaanpassung, naturnahe Grünraumpflege und Biodiversitätsförderung |
Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im praktischen Umweltschutz, der Landschaftspflege sowie der Erstellung von Konzepten und Fachgutachten, habe ich in verschiedenen renommierten Unternehmen als engagierter Projektleiter gewirkt. Meine fundierte Ausbildung als Umweltingenieur und Geograph, gepaart mit umfassender Praxiserfahrung, bildet die Grundlage für meine Leidenschaft, unsere natürlichen Lebensräume zu erhalten und zu fördern. Besonders wichtig ist mir dabei, Brücken zwischen verschiedenen Interessengruppen zu bauen und ein tiefes Verständnis für die gemeinsame Sache zu schaffen.
Meine Expertise:
Als Geschäftsführer der GEO-Stieger GmbH habe ich zahlreiche Umweltprojekte erfolgreich umgesetzt, wobei ich mich auf die Entwicklung und Durchführung von Massnahmen zur Förderung der Biodiversität und zum Schutz sensibler Ökosysteme spezialisiert habe. Zu meinen zentralen Aufgaben gehören die Pflege und Erhaltung national bedeutender Moorlandschaften, Naturschutzgebieten und die Bekämpfung invasiver Arten (Neophyten) sowie die Leitung gross angelegter Pflege- und Aufwertungseinsätzen. Zusätzlich leite ich Kurse und Informationsveranstaltungen, die sich mit Klimaanpassung, naturnaher Grünflächenpflege, Wildheckenpflege und Biodiversitätsförderung befassen.
In enger Zusammenarbeit mit kantonalen Fachstellen, Gemeinden und Umweltorganisationen entwickle ich praxisorientierte Lösungen, die vor Ort spürbare positive Auswirkungen erzielen. Unser Ziel bei der GEO-Stieger GmbH ist es, durch nachhaltige Ansätze langfristige Erfolge zu sichern und die Umwelt für zukünftige Generationen zu bewahren.
Ein besonderer Höhepunkt meiner beruflichen Laufbahn war die Entwicklung eines global anwendbaren GIS-Priorisierungsmodells, das darauf abzielt, die Biodiversität durch Gewässerrenaturierungen nachhaltig zu steigern. Diese innovative Forschung wird demnächst im renommierten Journal Environmental Management veröffentlicht und stellt einen Meilenstein in der Anwendung moderner GIS-Technologien im Naturschutz dar.